Lösungen aus einer Hand

Von der Hardwarespezifikation, über die Produktion, bis hin zur Embedded und Processing Software führt DOT alles lokal, ohne Produktions- oder Entwicklungsstätten im Ausland durch. Dies gibt DOT die einzigartige Möglichkeit, Fallstricke in der Lieferkette zu vermeiden.

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Datenverarbeitung und -darstellung

Die von DOT gesammelten Telematik- und Sensordaten werden an eine Reihe von Softwarediensten übertragen und verarbeitet, die von Ingenieuren von DOT entwickelt wurden, um täglich Milliarden von Datenpunkten verarbeiten zu können. Die Daten werden geparst, analysiert und angereichert, während sie die DOT-Backend-Dienste durchlaufen, und die Ausgabedatensätze werden dann in einem hochverfügbaren Datenspeicher gespeichert. Auf diese Daten kann dann entweder über die DOT Unified API oder über die Webanwendung DOT Link 4.0 zugegriffen werden, die eine intuitive Benutzeroberfläche bietet, um den riesigen Datensatz zu erkunden und unseren Kunden wertvolle Einblicke in ihre Flotte zu geben.

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DOT-Analytics-Backend

Das DOT Analytics Backend ist der CORE, durch den alle Daten laufen. Es bietet Schnittstellen für eingehende X-Rayl Solar Pointer- oder Sensordaten, sowie für Telematik- und Sensordaten von Drittanbietern. Nach der Annahme der Daten wird eine komplexe Verarbeitungskette auf jeden einzelnen Datensatz angewendet, unabhängig vom eingehenden Datenformat. Die Daten werden durch Metadaten wie Asset-Identifikation, Geofences, Kilometerstand und vieles mehr angereichert. Das Endprodukt ist ein komplexer Datensatz mit allen relevanten Informationen und Statistiken, der im DOT Data Lake gespeichert wird und über die DOT Unified API abgefragt werden kann.

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DOT Vereinheitlichte API

Der HTTP REST basierte DOT Unified API Machine-to-Machine Endpunkt bietet einen unübertroffenen direkten Zugang zu allen Telematik-, Sensor- und Verwaltungsdaten im DOT Analytics Backend. Von administrativen Aufgaben wie der Erstellung neuer Assets oder Geofences bis hin zur Abfrage aller Aspekte des enormen Datenpools von Telematik- und Sensordaten sind alle in der DOT-Plattform verfügbaren Funktionen über einen einzigen API-Endpunkt zugänglich. Dies ermöglicht unseren Kunden eine einfache Integration von DOT in ihre internen ERP-Systeme unter Verwendung einer Industriestandard-Schnittstelle für Datenzugriff und -management.

Da der Schutz der Daten unserer Kunden von größter Bedeutung ist, ist die gesamte Funktionalität der DOT Unified API durch die höchsten Authentifizierungs- und Verschlüsselungsstandards geschützt.

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DOT Link 4.0

DOT Link 4.0 ist das neue Web Front End für unsere individuellen Nutzer, das auf den Funktionen der DOT Unified API aufbaut. Es bietet unseren Nutzern den einfachen und umfassenden Zugang zu ihren Flottenanalysen sowie Telematik- und Sensordaten, den sie gewohnt sind, und bietet gleichzeitig eine verbesserte Geschwindigkeit und Gesamtleistung.

Die Verfolgung und Rückverfolgung von Vermögenswerten, administrative Aufgaben wie das Hinzufügen neuer Benutzer, Vermögenswerte, Gruppen, Geofences oder Paarungen sowie die Erstellung von Geofences und die gemeinsame Nutzung von Daten wurden rationalisiert, um eine effizientere und gründlichere Art der Verwaltung von Betriebsdaten zu ermöglichen und den aktuellen Status Ihrer Flotte zu verfolgen. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet, um intuitiver zu sein und unseren Kunden eine anpassbare Benutzererfahrung ohne unnötigen Funktionsumfang zu bieten.

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App für Kopplung von Pointer und Sensoren

Fehlerfreie und bequeme Zuordnung der Sensoren eines Pointers durch das Montagepersonal.

X-Rayl Pointer müssen nicht aktiviert werden, da sie erneuerbare Energiequellen nutzen. Nach dem Öffnen der Verpackung wird der Pointer automatisch aktiviert und konfiguriert. Lediglich die Zuordnung (Pairing) zu einem Triebwagen muss entweder im Webportal oder über die App (X-Rayl Scanner im jeweiligen App-Store erhältlich) vorgenommen werden.

X-Rayl Scanner ist eine App für mobile Endgeräte, um einen X-Rayl Pointer mit einem Asset (Auto), einen X-Rayl Pointer mit einem X-Rayl Sensor oder ein Asset mit einem Tag zu koppeln. Bevor eine dieser Aktionen ausgeführt werden kann, muss sich der Benutzer durch Scannen eines Authentifizierungscodes authentifizieren oder sich mit Benutzer und Passwort in der App anmelden. Alle Übertragungen zwischen der App und dem DOT-Server sind verschlüsselt. Die X-Rayl Scanner App ist für Android™ 5.0 oder höher und iOS® Version 11.0 oder höher im entsprechenden Store erhältlich. Ein Link zu jedem dieser App-Stores befindet sich in der Einstellungsansicht im X-Rayl DOT Link Portal.

X-Rayl Scanner im Apple App Store

Datenaggregierung

Bei der Verarbeitung von Telematik- und Sensordaten liegt der Schlüssel zur Gewinnung wertvoller Erkenntnisse in der Datenaggregierung. Durch unser langjähriges Engagement im Bahn- und Containergeschäft sind wir bei DOT in der Lage, durch die Analyse und Anreicherung der sehr großen Datenmengen, die täglich gesammelt werden, einen echten Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Von der hochpräzisen Berechnung der Kilometerleistung bis hin zum Geofencing oder der Bewertung der betrieblichen Effizienz - die Vorteile, die sich aus der Analyse ergeben, sparen unseren Kunden jeden Tag Zeit und Geld.

Die Datenaggregierung verwandelt Rohdaten in nützliche Informationen. Laufleistung wird aus einzelnen Positionen berechnet und damit die Wartung optimiert, Flachstellen an Radsätzen werden durch Vibrationen erkannt und Entgleisungen vermieden, Überschreitungen von Temperaturgrenzen führen zu Alarmen und zum Schutz von Leben und Infrastruktur, Beladungszustände werden erkannt und führen zu effizienter Disposition.

Die richtige Anwendung macht die Digitalisierung sinnvoll!

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Berechnung des Kilometerstandes

Schienengebundene Fahrzeuge sind Schwankungen in der Auslastung unterworfen, was zu großen Unterschieden in der monatlich zurückgelegten Strecke führt. Die Anlagen können stationär bleiben oder viele tausend Kilometer zurücklegen und sind dabei erheblichen Belastungen ausgesetzt. Derzeit muss das rollende Material mit all seinen Komponenten in regelmäßigen Abständen gewartet werden, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Wenn die Laufleistung jedes einzelnen Waggons genau bekannt ist, kann die Wartung gezielt erfolgen und muss nicht blind nach festen Intervallen durchgeführt werden, wodurch sich erhebliche Einsparpotenziale realisieren lassen.

DOT hat einen getesteten und verifizierten Algorithmus entwickelt, der es erlaubt, den Kilometerstand mit einer Genauigkeit von über 98% zu erfassen.

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Start-Stop Erkennung

Erkennung, ob ein Asset sich in Bewegung setzt oder ob es gerade stehen geblieben ist.

Pointer ab der Serie S17 verfügen über einen integrierten hochpräzisen Beschleunigungssensor, der jede Form von Bewegung erkennt. Mit dem Leistungsmerkmal „Start-Stop“ lässt sich die Sendefrequenz im Stillstand reduzieren, um signifikant Energie zu sparen. Zudem werden die Ereignisse Start und Stop sofort gemeldet. Die Reduktion des Sendeintervalls wird mit einem konfigurierbaren Faktor eingegeben. So kann durch Eingabe des Faktors 48 ein Fahrt-Sende-Intervall von 30 Minuten (eine Nachricht alle 30 Minuten) auf 24 Stunden im Stillstand erhöht werden.

Wenn das Objekt (Container, Güterwagen, etc.) losfährt, wir die Fahrt innerhalb von 2 Minuten gemeldet. Der eingetretene Stillstand wird nach rund 5 Minuten gemeldet.

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Geofencing

Geofencing erzeugt ein Ereignis oder einen Alarm, wenn ein Asset (Container, Güterwagen usw.) in eine geografische Barriere oder Zone eintritt, sie verlässt oder überquert. Die Geo-Zonen können frei definiert werden, entweder mit einem Editor in der DOT-Link Plattform oder über den zugehörigen DOT Unified API-Endpunkt. Benachrichtigungen können für jede Art von Geofencing-Ereignis konfiguriert werden, um Benutzer sofort über wichtige Ereignisse zu informieren.

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Brake health indicator

Die Belastung von Güterwagen ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Ein wesentlicher Faktor, der die Abnützung der Bremsanlage beeinflusst, sind hierbei die zurückgelegten Höhenmeter. Damit man diesen Verschleiß besser abschätzen und somit die Instandhaltung optimieren kann, hat DOT den X-Rayl DOT-Link Altimeter Algorithmus entwickelt, der exakt die zurückgelegten Höhenmeter anhand der gefahrenen Strecke errechnet.

Die Grundlage für die zurückgelegten Höhenmeter ist ein hochauflösendes digitales Höhenmodell, mit dem die gefahrene Strecke abgeglichen wird. Um eine hohe Genauigkeit zu ermöglichen, werden diverse Streckeneigenschaften, z.B. Tunnel speziell behandelt. Dieser Ansatz ist einer rein GPS basierten Lösung aufgrund der Datengenauigkeit weit überlegen und erlaubt erstmals einen Blick auf den tatsächlich durch die Topografie hervorgerufenen Verschleiß.

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Erkennung von langen Standzeiten

Alarmierung bei längeren Standzeiten.

Unseren Kunden können die Standzeiten ihrer Assets (Container, Güterwagen) überwachen und automatische Alarme generieren, falls gewisse Maximalzeiten überschritten werden. In Kombination mit Geofencing und Beladungserkennung ermöglicht dieses Leistungsmerkmal eine schnelle Benachrichtigung, und zwar nur dort und dann, wenn dies gewünscht und erforderlich ist.

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Analyse von Wagenumläufen und Zeiten

Laufende Analyse der Wagenbewegungen auf Basis von vordefinierten Orten und Strecken.

Wagenbewegungen und Wagenstillstände sind der Basisindikator für die Effiziente des Waren- oder Rohstoffverkehrs. Wagen oder Container werden angemietet und kosten üblicherweise Geld in Abhängigkeit der Zeit. Wagen oder Container, die zu lange auf eine Befüllung oder Entleerung warten deuten auf ein Verbesserungspotential hin. Mit Hilfe dieses Leistungsmerkmals können ausgeklügelte Statistiken und Tabellen angezeigt werden, die schnell Ineffizienzen aufzeigen können.

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Map matching

Das Map Matching liefert über die geographische Position hinaus zusätzlich GIS-Informationen.

Die geographischen Koordinaten (Länge und Breite) sind eindeutig definiert, aber in dieser Form nicht unbedingt sofort verwertbar und oft mit Ungenauigkeiten behaftet. Das Map Matching gleicht die gemessenen Positionen mit Kartenmaterial ab und reichert die Datensätze mit Zusatzinformationen wie Land oder dem nächstgelegenen Ort an. Dank des Map Matching erfahren Sie, auf welchem Schienen oder Straßensegment sich ihre Assets befinden bzw. welchen Weg sie dort genau zurückgelegt haben.

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Beladungserkennung bei Kesselwagen

Kesselbeladungserkennung mit einem Algorithmus zur Analyse des zeitlichen Temperaturverlaufs.

Kesselwagen sind häufig mit Temperatursensoren ausgestattet. Ist dies der Fall, kann die Beladung und Entladung durch einen ausgeklügelten Algorithmus erkannt werden, der das Temperaturverhalten mit gespeicherten Erfahrungswerten vergleicht und damit eine treffsichere Aussage über den Beladungszustand erlaubt. Wenn nur der Beladungszustand und nicht die genaue Verwiegung gefordert ist, werden durch dieses Leistungsmerkmal aufwändigere Systeme, die den Füllstand über Tauchstäbe oder Ähnliches erfassen hinfällig.

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Beladungserkennung

Durch den Einsatz eines X-Rayl-Sensors S3DST auf einem Triebwagen kann der Abstand zwischen dem Wagenaufbau und dem Radsatz mit einer Genauigkeit von Millimetern gemessen werden. Anhand der gemessenen Daten kann festgestellt werden, wann der Waggon be- oder entladen wird, und es kann eine grobe Schätzung des Beladungsgrades einschließlich der Überlastungserkennung vorgenommen werden.

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Überlasterkennung

Durch die Erfassung der Daten des X-Rayl Sensors S3DST an einem Triebwagen kann nicht nur der Beladungszustand (siehe „Lastüberwachung“) erkannt werden, sondern auch eine mögliche Überlast, die zu Schäden am Triebwagen führen kann.

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Container- / Tank- Beheizungsanalyse

Beheizungsstart und Ende können für z.B. für die Verrechnung automatisiert erfasst werden.

Tankcontainer und Kesselwagen werden verwendet, um unterschiedliche flüssige Stoffe zu transportieren. Bei manchen dieser Stoffe muss sich deren Temperatur innerhalb von vorgegebenen Grenzen befinden. Um dies zu bewerkstelligen, müssen Tankcontainer z.B. beheizt werden. Dies erfolgt mit Hilfe einer Rohrleitung, die im Inneren des Tankcontainer verläuft und in welche warmes Wasser oder heißer Dampf gepumpt wird. Da dieser Vorgang mit Kosten verbunden ist und auch abgerechnet wird, ist es von Vorteil, den genauen Start, die Temperatur des Heizmediums sowie das Ende der Beheizung zu erfassen. Dies ist mit dem gegenständlichen Leistungsmerkmal möglich. Dazu wird eine Sensor-Box auf eine eigens dafür entwickelte Vorrichtung geschraubt und direkt auf der Dampf- oder Wasserleitung angebracht. Eine Gradientenerkennung erkennt mit großer Präzision den Beginn und das Ende des Heizvorganges und nimmt das Temperaturprofil auf. Dieses kann in weiterer Folge im Web-Portal DOT-Link eingesehen und weiterverwendet werden.

Statistiken und Berichte

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Geostatistik

Unterschiedliche Regularien erfordern z.B. die Erfassung der gefahrenen Kilometer auf Landesebene i.e. wie viele Kilometer ist der Wagen in Deutschland, oder Ungarn gefahren, wieviel davon war der Wagen beladen oder unbeladen. Um dies zu bewerkstelligen, muss nicht nur die Strecke genau erfasst werden, viel mehr muss bei jedem Grenzübertritt eine Markierung erfolgen, um die Geostatistik zu ermöglichen.

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Start-Stop Erkennung

Erkennung, ob Assets genutzt werden oder nicht.

Ein Depot ist ein spezieller Geofence, mit dem die Nutzungsrate gerechnet werden kann. Befindet sich ein Asset innerhalb des Depots, gilt es z.B. als ungenutzt. Befindet es sich außerhalb, gilt es als genutzt. Mit diesem Leistungsmerkmal kann auf einfache Weise für jedes Asset eine Statistik über die Nutzung abgelegt werden.

Überwachung des Anlagenzustandes

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Erweiterte Schock-Erfassung

Simultanes Erfassen von Beschleunigungen mit unterschiedlichen Konfigurationen und Filtereinstellungen .

Sowohl die X-Rayl Pointer als auch der X-Rayl Sensor S3ACC-D enthalten drei hochpräzise 3-Achsen-Beschleunigungssensoren mit einer breiten Palette von Erfassungsbereichen. Alle Sensoren wurden speziell ausgewählt, um verschiedene Schockszenarien abzudecken, die in der Eisenbahnumgebung zu erwarten sind, von der Messung kleiner Änderungen im mg-Bereich bis hin zu Schocks von bis zu 200g mit einer hohen Auflösung. Verschiedene konfigurierbare Frequenzfilter ermöglichen nicht nur die Erkennung von relativ langsamen Rangierstößen, sondern auch die Erkennung von schnellen Stößen, die zu Oberbauschäden führen können. Einstellbare Schwellenwerte ermöglichen eine sofortige Alarmierung bei Überschreitung.

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Entgleisungserkennung und Diebstahlserkennung

Frühalarmierung bei übermäßiger Veränderung der Lage des Wagens.

X-Rayl Pointer verfügen über einen 3-Achsen Beschleunigungssensor, der eine präzise (+/- 1°) Lage des Wagens erkennt. Bei einer Entgleisung ändert sich die Lage des Wagens signifikant, wodurch eine Frühalarmierung möglich wird. Auch die Demontage des Gerätes führt zu einer Alarmierung (Diebstahlserkennung).

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Indikator für den Wagenzustand

Da Bahnanlagen sehr unterschiedlichen Bedingungen und Nutzungsmustern unterliegen, ist es schwierig festzustellen, ob ein Triebwagen einer zusätzlichen Wartung bedarf. Die reine Betrachtung der gefahrenen Kilometer gibt kein umfassendes Bild des aktuellen Zustands des Wagens, da der Anteil der beladenen/unbeladenen Fahrten, die Gleisbedingungen und verschiedene andere Parameter den Zustand einer Anlage beeinflussen können. Um einen Einblick in den aktuellen "Gesundheitszustand" eines Fahrzeugs zu erhalten, sind die X-Rayl Pointer so konfiguriert, dass sie regelmäßig die Vibrationsmuster des Fahrzeugs messen. Da Schäden an den Radsätzen (z. B. Flachstellen), Drehgestellen oder Aufbauten das Schwingungsmuster deutlich verändern, hat das DOT einen Algorithmus entwickelt, um diese Veränderungen zu erkennen. Das Endprodukt ist der Waggonzustandsindikator, der bei neu ausgerüsteten Waggons bei 100 % beginnt und bei festgestellten Schäden im Laufe der Zeit verringert wird. Für jeden mit einem X-Rayl Pointer ausgerüsteten Wagen wird dieser Wert täglich berechnet, so dass unsere Kunden einen umfassenden Überblick über den Zustand aller Teile ihres Fuhrparks erhalten und erkennen können, welche Wagen möglicherweise einer zusätzlichen Wartung bedürfen. Bei längeren Wagen mit mehr als 2 Drehgestellen kann die Montage eines zusätzlichen Schwingungssensors S3VIB-D erforderlich sein, um ein vollständiges "Bild" des Wagenzustands zu erhalten.

Dieser Index ist ein Maß für die Schwingungen an Bord und wird jedes Mal, wenn das Fahrzeug mit mehr als 40 km/h fährt, automatisch für einige Sekunden aufgezeichnet. Der Index wird zur Messung des Vibrationsniveaus an Bord verwendet. Dies ist ein praktischer Indikator für das reibungslose Funktionieren der Fahrzeugflotte und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit. Wenn sich dieser Index plötzlich verschlechtert, liegt die Vermutung nahe, dass ein Plattfuß an einem der Radsätze aufgetreten ist.

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Anzeige für den Zustand der Bremse

Die rechtzeitige Wartung des Bremssystems eines Eisenbahnwagens ist ein wichtiger Faktor für die Aufrechterhaltung des Betriebs und der optimalen Auslastung der Wagen, da ungeplante Wartungsarbeiten zu schwerwiegenden Unterbrechungen der Logistikströme führen können. Um die Auslastung des Bremssystems zu überwachen, hat DOT einen Algorithmus entwickelt, der die Daten analysiert, die von einem Röntgensensor S3PRS-D erzeugt werden, der in der Bremsluftleitung eines Schienenfahrzeugs installiert ist. Jedes Mal, wenn die Bremse betätigt wird, steigt der Druck in dieser Luftleitung entsprechend an, eine stärkere Bremsbetätigung führt zu einem höheren Druck als bei einer leichten Bremsung. Durch die Analyse des Druckprofils und der Häufigkeit der Bremsbetätigung, die in hügeligem oder bergigem Gelände höher ist, kann der Algorithmus den daraus resultierenden Bremsenverschleiß jeder Anlage im Laufe der Zeit abschätzen. Dieser "Brake Health Indicator" wird kontinuierlich für jedes ausgerüstete Fahrzeug berechnet und ermöglicht es unseren Kunden, Fahrzeuge mit hoher Bremsenauslastung vorausschauend zur Bremsenwartung in eine Werkstatt zu schicken, bevor sie aufgrund verschlissener Bremsen außer Betrieb genommen werden.

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Erweitertes Event-Handling

Eingabe eigener Alarmierungsschwellen von Sensoren.

Über das Web-Portal DOT-Link können standardmäßig Ereignisse (Geofence, Türöffnungen, etc.) mit SMS- oder E-Mail-Adressaten gekoppelt werden, die alarmiert werden, wenn ein Ereignis eintritt. Das Leistungsmerkmal Erweitertes Event-Handling ist notwendig, wenn z.B. Schwellen, wie Temperaturgrenzen eingestellt werden sollen, die eine Übertragung eines Schwellenwertes an einen Sensor erfordern. Dies ist typischerweise dann der Fall, wenn ein Temperatursensor eines Tankcontainers überwachen soll.

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Sub 1GHz Vorbereitung

Überwindung größeren Distanzen von mehreren Wagenlängen mittels „Sub 1GHz“.

Aus heutiger Sicht ist noch nicht klar definiert, mit welcher Technologie Intra-Train-Kommunikation – also die Kommunikation zwischen Güterwagen untereinander und/oder der Lok – bewerkstelligt werden wird. In der Working Group 4 der ITSS wird derzeit angedacht, dies über die 2,4 GHz Schnittstelle zu lösen, in dem jedes Telematik Gerät als Relay dient, um die Länge eines Zuges in mehreren Sprüngen (engl. Hops) zu überbrücken. Mit dem LM-EJ wurde dieser Unsicherheit Rechnung getragen und ein eigener Funksender und Empfänger für Sub 1Ghz mit einer Leistung von 20 dBm vorgesehen. Obwohl eine externe Antenne benötigt wird, bietet der Sub 1Ghz mehrere Vorteile gegenüber dem 2,4Ghz-Spektrum.

Reichweite von Sub 1Ghz Wireless: Sub 1Ghz bietet mehr Reichweite als 2.4Ghz. Die drahtlose Sub 1Ghz Übertragung bietet eine 1,5-2-fache Entfernungsabdeckung als das 2,4Ghz Spektrum. Außerdem verfügt das Sub 1Ghz Funkspektrum bei entsprechender Leistung über einen Long Range Modus, der mehr als 100 km Reichweite haben kann.

Geringerer Stromverbrauch: Wireless Sub 1 Ghz RF benötigt ein niedrigeres Leistungssignal vom Sender-Empfänger im Vergleich zum 2,4 Ghz Spektrum, um das gleiche Ausgangsleistungssignal am Empfänger zu erhalten.

Störung: das drahtlose Sub 1Ghz-Spektrum kann Störungen besser bewältigen. Dies liegt daran, dass sie mit einer niedrigeren Frequenz arbeiten und weniger bestehende Anwendungen mit diesem Spektrum nutzen.

Gemeinsame Datennutzung

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Externes Schnittstellenpaket

Übertragung der Daten in Drittsysteme.

Die Kompatibilität von Telematik-Anwendungen verschiedener Anbieter war lange Zeit nicht gewährleistet, da keine Standardisierung des Datenaustauschs vorlag. Initiiert durch den Dialog zwischen den Mitgliedern des Technischen Innovationskreis Schienengüterverkehr TIS und Telematik System-Anbietern wurde die Industrieplattform Telematik und Sensorik im Schienengüterverkehr (ITSS) gegründet welche sich mit der Standardisierung von Schnittstellen im Eisenbahn Telematik Bereich befasst. DOT ist an ITSS beteiligt und kann die Telematik-Daten konform mit dem ITSS Standard zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus bietet die DOT Unified API eine umfassende Schnittstelle auf alle Daten, welche durch den ITSS Standard nicht abgedeckt sind. Hierbei ist sowohl ein aktives Abfragen (Pull-Verfahren) als auch die Einrichtung von Benachrichtigungen über Datenänderungen (Push-Verfahren) möglich, was die enge Integration in interne Prozesse ermöglicht.

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Konfigurierbare gemeinsame Datennutzung

Ermöglichung der gemeinsamen Nutzung von Asset-Daten über API oder DOT-Link.

Bei der Vermietung von Assets an Kunden ist es von größter Bedeutung, dass dem Kunden nur die Asset-Daten des vereinbarten Mietzeitraums zur Verfügung stehen. Die DOT Unified API und der DOT-Link ermöglichen es den Eigentümern von Assets, Asset-Daten mit einer feinen Granularität von Berechtigungen und einer automatischen Begrenzung der Freigabezeiträume nach bestimmten Kriterien freizugeben. Da die Verwaltung der Datenfreigaben vollständig über die DOT Unified API erfolgen kann, ist die Kopplung der Freigaben an interne Vertragsdaten relativ einfach zu realisieren. Auf diese Weise muss kein doppelter Aufwand betrieben werden, um Daten über interne Systeme und die DOT-Plattform hinweg zu verwalten.

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Dynamisches Nutzer Management

Bietet Funktionen zur Benutzerverwaltung über API oder DOT-Link.

Ob es sich um das Anlegen eines neuen Benutzers oder das Ändern eines Passworts handelt, mit dem von DOT Unified API und DOT-Link bereitgestellten Toolkit, ist die Verwaltung von Benutzerkonten in der DOT-Plattform einfach und leistungsstark. Die für Ihr Unternehmen aktiven Benutzerkonten können über die bereitgestellten Schnittstellen vollständig verwaltet und mit internen Systemen gekoppelt werden. Dies ermöglicht z.B. die automatische Deaktivierung von Benutzerkonten von Personen, die ein Unternehmen oder eine Arbeitsgruppe verlassen und bietet volle Transparenz über alle aktiven Konten und Benutzeraktionen.


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